Aller Anfang ist leicht.
Wenn aus Neugier Gier wird
Mit dem Begriff "Drogen" sind hier psychotrope Substanzen – vorrangig Cannabis, Opioide, Kokain, Halluzinogene und Amphetamine – gemeint. Die psychotrope Wirkung und das Suchtpotenzial sind sehr verschieden. Auslöser für den Konsum können viele, individuell recht unterschiedliche Faktoren sein. Je nach Substanz führt der Konsum dieser Drogen zu unterschiedlichen Abhängigkeitssyndromen. Für die Krankheitsentwicklung ist die psychische Abhängigkeit von besonderer Bedeutung.
Die Motive
Drogen werden aus unterschiedlichen Motiven genommen: Sie können z. B. der Leistungssteigerung dienen oder dem Statusgewinn unter Gleichaltrigen. Am gefährlichsten ist die regelmäßige Lernerfahrung, unangenehme Gefühlszustände mit Drogen kompensieren zu können, was im Kreislauf der Abhängigkeit enden kann.
Die Gewöhnung
Zunehmender und regelmäßiger Konsum kann zur Gewöhnung an die Droge führen. Um den gewünschten Effekt zu erzielen, kommt es meistens zu einer missbräuchlichen Steigerung der Dosis.
Die Abhängigkeit
Das Risiko einer psychischen Abhängigkeit besteht grundsätzlich bei allen Drogen. Längerfristige Auswirkungen in der psychischen Entwicklung wie Motivationsverlust, Instabilität, Depressivität und Leistungseinbußen können gerade bei Jugendlichen schwerwiegende Folgen nach sich ziehen.
Das Gesundheitsrisiko
Jeder Drogenkonsum über einen längeren Zeitraum ist mit schwerwiegenden psychischen, körperlichen und auch sozialen Risiken verbunden. Insbesondere Verunreinigungen und gleichzeitiger Konsum mehrerer Substanzen bringen ein hohes Intoxikationsrisiko mit sich. Die Krankheitsentwicklung kann längerfristig in irreversible und chronische Zustandsbilder münden.
Die Illegalität
Nicht zuletzt birgt der Umgang mit illegalen Drogen immer auch das Risiko, durch Besitz, Herstellung, Verkauf und sonstige Weitergabe mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen – mit allen Konsequenzen bis hin zu Strafverfolgung und Inhaftierung.


