Risiko mit Nebenwirkung.
Wenn die Gesundheit auf der Strecke bleibt
Medikamente sollen der Heilung, Linderung und Vorbeugung von Krankheiten dienen. Neben diesem unbestreitbaren und oft auch lebensrettenden Nutzen können sie jedoch auch schaden.
Insgesamt sind in Deutschland rund 50000 verschiedene Arzneimittel im Handel. Unter den verordneten Medikamenten besitzen 4–5 % ein Missbrauchs- und Abhängigkeitspotential. Mit geschätzten 1,5 bis 1,9 Millionen Menschen (davon 70 % Frauen) gibt es in Deutschland fast genauso viele Medikamenten- wie Alkoholabhängige.
Die Konsumrate steigt mit zunehmendem Alter: 12,5 % der 18- bis 20-Jährigen nehmen regelmäßig Medikamente mit Abhängigkeitspotenzial ein, bei den 50- bis 59-Jährigen sind es etwa doppelt so viele (24,6%).
Insgesamt sind in Deutschland rund 50000 verschiedene Arzneimittel im Handel. Unter den verordneten Medikamenten besitzen 4–5 % ein Missbrauchs- und Abhängigkeitspotential. Mit geschätzten 1,5 bis 1,9 Millionen Menschen (davon 70 % Frauen) gibt es in Deutschland fast genauso viele Medikamenten- wie Alkoholabhängige.
Die Konsumrate steigt mit zunehmendem Alter: 12,5 % der 18- bis 20-Jährigen nehmen regelmäßig Medikamente mit Abhängigkeitspotenzial ein, bei den 50- bis 59-Jährigen sind es etwa doppelt so viele (24,6%).
Missbrauch und Abhängigkeit
- Von Medikamentenmissbrauch spricht man, wenn Arzneimittel nur eingenommen werden, um dadurch bestimmte Zustände oder Befindlichkeiten zu erzeugen.
- Die Abhängigkeit von Medikamenten zeigt sich durch das psychische und/oder körperliche Verlangen nach dem Medikament bzw. durch das Auftreten von Entzugssyndromen.
Vielfältige Ursachen
- Die Ursachen von Medikamentenmissbrauch bzw. -abhängigkeit sind vielfältig. Entscheidend sind die Symptome, die die Betroffenen mit dem Medikamentenkonsum bekämpfen wollen:
- Antriebsstörungen (Stimulanzien)
- Schmerzen (Schmerzmittel, Betäubungsmittel)
- Angst (Beruhigungsmittel)
- Schlafstörungen (Schlafmittel)



